Projekt-Bericht aus Kenia

10 Tage, 10 Meetings: Die Besprechungen mit dem Architekten, dem Bauunternehmer, den Projektpartnern aus Kenia oder dem Schuldirektor Daniel in chaotischen "Büroräumen" in Ukunda oder direkt auf dem Schulgelände auf wackeligen Plastikstühlen waren meist sehr abenteuerlich und keineswegs mit Business Meetings in der Schweiz zu vergleichen.

"Pole pole" bedeutet auf Swahili "nume nöd z'gsprängt". So wurden Versprechen nur halb oder gar nicht eingehalten oder erst bei wiederholtem Erinnern erfüllt. Generell herrscht hier an der Küste eine andere Mentalität. Wir sind auch immer noch daran, die Shine School vom Staat offiziell als Primarschule anerkennen zu lassen. Wie in der Schweiz herrschen auch in Kenia bürokratische Verhältnisse. 

Die vom Bauunternehmen erhaltene Offerte für die drei Kindergartenräume korrigierten wir gefühlte hundert Mal, verglichen sie und diskutierten intensiv darüber. Ein Kindergartenraum wird von ekwal und die restlichen zwei Räume von unserer belgischen Partner-Organisation Sunshine4Kids finanziert. Heute hatten wir endlich die finale Offerte in der Hand: Der Bau kann starten!

 
Verein ekwal